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Der Maidan
Nesaleschnosti in Kiew
Der Platz der
Unabhängigkeit
Der
Maidan, der an
der Straße
Khreschatik liegt, ist DER zentrale Punkt in Kiew, von dem aus man
seine touristischen Aktivitäten starten sollte.
Er ist nicht nur
ein absolutes Muß für
die Besucher der Stadt Kiew, sondern auch ein gern genutzter Treffpunkt
zum flanieren für die Einheimischen. Besonders am Abend, wenn die
großartige Illumination von Gebäuden und Fontänen einsetzt, ist es sehr
angenehm sich neben einem Wasserspiel hinzusetzen und ein kühles Bier
zu trinken. |

Blick auf die Kuppel
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Draußen
gibt es viele kleinere
Stände, an denen der "normale Bürger" sich mit Getränken und kleinen
Snacks versorgen kann. Ein McDonalds hat natürlich auch leider seinen
Platz gefunden, aber dieser ist gottlob nicht zu aufwendig mit
Leuchtreklame versehen, und paßt sich so halbwegs seiner Umgebung an.
Wo
vor ein paar Jahren noch ein
riesiger Springbrunnen stand, befindet sich heute eine große gläserne
Kuppel, unter der es zwei Stockwerke tiefer geht.
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Unterste
Etage.
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In
diesem unterirdischen
Gebäudekomplex befinden sich Juweliergeschäfte, Boutiquen, Restaurants
und sonstige Einkaufsmöglichkeiten für die Leute, die ein entsprechend
großes Portemonnaie besitzen. |

Ein
supermoderner Lift.
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Wenn
aus dem weiter oben
angesprochen Bier jedoch ein paar mehr werden, stellt sich einem
urplötzlich die Frage der Entsorgung.
Problematisch
ist allerdings, das die Ausschilderung zu den Toiletten äußerst sparsam
gehalten wurde.
(Vielleicht
ist dieses Problem zwischenzeitlich schon behoben worden?)
Nach
einer kleinen Suche in dem unterirdischen Komplex weist ein großes
Schild am Durchgang zur Metro auf die großen, nach westlichem Standart
eingerichteten Räumlichkeiten hin, in denen der Mensch das tut, was man
nicht lassen kann.(Oder konnte.)
Doch
Vorsicht!: Von Zeit zu Zeit entscheidet der Vorarbeiter der
Reinigungstruppe das wohl mal wieder gesäubert werden müsste und
schließt für 20 - 30 Minuten die ganze Geschichte. Dann gibt es in
wirklich dringenden Fällen nur noch zwei Möglichkeiten.
Die Erste:
Man
begibt sich nach oben und steuert McDonald's an um mit Entsetzen
festzustellen, das dort eine Menschenschlange vom Keller fast bis auf
die Straße ansteht, weil in den WC's des Frittenhauses nur zwei
Pissoirs installiert sind.
Ich
habe mit eigenen Augen miterlebt, wie sich jemand vordrängeln wollte
mit den Worten:"Es geht nicht mehr, Ich kann nicht mehr!", dieser
jedoch von den Wartenden, die gewiss mit ähnlichen Gefühlen
erfüllt waren, mit Gewalt zurückgehalten wurde.
Was dem
bemitleidenswertem Menschen dann geschah, kann sich wohl jeder
vorstellen.
Zweite
Möglichkeit, nur für hartgesottene Insider:
Dem
unterirdischen Gang nach, weiter in Richtung Metro, erscheint nach ein
paar Metern eine Art kleines Schaufenster, neben dem sich eine Stahltür
befindet. Hinter dem Fenster sitzt normalerweise eine Putzfrau die für
die Zugänge der Metro zuständig ist. ,
Dieselbige
bittet man HÖFLICHST, mit GUTER Kenntnis der russischen Sprache, um die
Benutzung der Toilette unter der massiven Androhung von mindestens 2
Grivne.
Wenn gute
Laune vorherrscht, schließt sie dann die angesprochene Stahltür auf; -
und man möchte am liebsten gleich wieder gehen.
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Blick von der
Ersten Etage nach unten.
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Ausblick
durch die Kuppel, in der sich eine drehende
Erdkugel befindet.
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Erste Etage.
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Maidan mit Blick auf
die Unabhängig-
keitssäule
und das
Hotel der Ukraine |

Maidan mit Blick auf
den Globus - dem
Treffpunkt
in Kiew |
Wundern Sie sich nicht, wenn in Kiew ein Treffpunkt mit den Worten "Wir treffen uns in Berlin" ausgemacht wird.
Oder in Moskau oder in Paris. Von der Säule mit dem Globus führen
Linien zum Boden, die in die Richtung der jeweiligen Weltstadt führen,
wo auch der Name der Stadt mit Entfernungsangabe eingelassen ist.
Abends wenn viel Publikumsverkehr herrscht, an die verabredete Stadt stellen, und man kann sich nicht verfehlen.
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Der Maidan mal ohne Sonnenschein, aber das Bier schmeckt auch so.
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